Samstag, 9. Januar 2016

Nordic roadtrip II

"Your action that required all your forces will pay"
(Chinesischer Glückskeks)

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Kampfgewicht (nach Trainingsende 2015, vor Urlaubsreise): 47,1kg (BMI: 15,74)
Kampfgewicht (vor Trainingsbeginn 2016, nach Urlaubsreise): 45,1kg (BMI: 15,07)
Erkenntnisgewinn: Ohne Sport und ohne Kalorienzählen läuft nix ◕︵◕

Roadtrip playlist - Best of
Rudimental - Lay it all on me 
CHVRCHES - Lies
Death cab for cutie - Soul meets body
 fun - Sight of the sun
 Frank Turner - Recovery

Sonntag, 27. Dezember 2015

Nordic roadtrip

"Sparande är en väldigt god sak. 
Särskilt när ens föräldrar har gjort det åt en".
(Winston Churchill)

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Ein paar Impressionen von unserem Weihnachts- und Neujahrsroadtrip über Dänemark, Växjö, Linköping, Stockholm, Östersund und Oslo. Endlich wieder Schnee! Endlich wieder Schönheit! Unfassbar, wirklich überirdisch wie viele Frauen von jung bis alt, aber insb. jung, man hier in nur drei Tagen sieht. Da willst du so schnell nicht wieder ins neue Männchen-Deutschland mit dem zurückgebliebenen Breitbandausbau zurück. Im wahrsten Sinne des Wortes kann man über Schweden nur sagen: Hochkultur! In diesem Sinne, weiße Grüße nach Old Germany..

Montag, 21. Dezember 2015

Vera F. Birkenbihl. Ein Nekrolog.

"Ihr kennt denn Unterschied zwischen einem evangelischen 
und einem katholischen Pfarrer? 
Die Windeln des evangelischen hängen im eigenen Garten, 
die des katholischen im ganzen Dorf."
(Vera F. Birkenbihl) 
Den Vortrag "Männer vs. Frauen: 2 Mehr als der sogenannte Unterschied" beginnt Birkenbihl mit einem kleinen Quizspiel, in dem Frauen und Männern je 5 Fragen gestellt worden sind.

I.     Ist es okay beim Kartenspielen auch mal zu mogeln?
II.   Ist es okay zu lügen, um des eigenen Vorteils Willen?
III. Ist es okay zu betrügen, um des eigenen Vorteils Willen?
IV.  Ist es okay bis zur Körperverletzung zu gehen, um des eigenen Vorteils Willen?
V.    Ist es okay bis zu Mord und Totschlag zu gehen, um des eigenen Vorteils Willen?

Studienergebnis: Die Frauen haben in der großen Mehrzahl geantwortet, es sei okay, beim Kartenspielen zu mogeln! Die Männer waren darüber entsetzt, weil es gegen die Spielregeln verstoße. Bei allen anderen vier Fragen, fanden die Frauen es jedoch nich okay. Männer hingegen fanden zu 74% okay, zu lügen, zu 50% okay, zu betrügen, zu 25% sei Körperverletzung okay, und zu 15% sogar Mord und Totschlag okay, aber beim Kartenspielen mogeln, das darf man nicht!

Mein persönliches Highlight war die "Butter im Eisschrank". Der Mann soll die Butter aus dem Eisschrank holen. Er öffnet die Tür, sieht Eisschrank, jetzt müsste er, um den Eisschrank zu untersuchen, mit seiner Tunnelvision in vier Bahnen scannen, dann sagt sie: "Mach die Eisschranktür zu, lass sie nicht so lange auf!" Also wirft er einen kurzen Blick mit Tunnelvision irgendwo in die Mitte rein und sagt: "Keine Butter im Eisschrank!" Dann geht sie hin, macht die Tür auf und sagt: Du Depp, da liegt sie ja! Aber wenn's Nachts um 3 irgendwo im Haus, dann muss er gehen und kucken, nicht die Emanze, die geht dann nicht!"

Birkenbihl erklärt u.a. warum mehr Mädchen Abitur machen und mehr Mädchen ihr Studium beenden, warum Frauen die größeren Realisten, flexibler und situativer sind, und warum Männer regelgebunden sind. Und sie erklärt Anomie, sowie warum die Suizidquote zu 80% und die Verkehrsdeliktquote sogar zu 98,8% männlich sind. Ihre Vorträge könnten aktueller nicht sein, als sie auch ein Lehrstück sind, warum es Frauen und Männer nicht gleich, aber gleichermaßen in der Gesellschaft braucht, und warum damit die millionschwere Vermännlichung dieser Gesellschaft über die Merkel'sche Bürgerkriegsflüchtlingspolitik falsch und fatal ist! Teil II der Vortragsreihe folgt demächst.
"Mann sagt: nutzt es dem System, dann nutzt es mir! 
Frau sagt: nutzt es dem Menschen, dann nutzt es mir!"
 (Vera F. Birkenbihl)  ©Zdf Mediathek
"Männer sind freiheitslebender, 
was die offenen Partnerschaften angeht,
 Frauen sind freiheitslebender, 
was die offene Gesellschaft angeht."
(Vera F. Birkenbihl)  ©Genie Bouchard
"Wir müssen Männer und Frauen 50:50 
in Gruppen zusammenkriegen, 
dann ändert sich was, 
dann machen wir einen evolutionären Sprung".
(Vera F. Birkenbihl) ©Kate Moss
"Liebe Mütter, bei Mädchen können sie sagen: Pass auf, jeden Montagabend nach dem Abendessen gehört die Zeit dir! Und das Mädchen schreibt alles ins Tagebuch und dann kommt sie mit ihrer Agenda und arbeitet diese Punkt für Punkt ab. Mit Jungen können sie das nicht machen. Und mit Männern auch nicht!"
 (Vera F. Birkenbihl)  ©Keslertran
"Jede Verhaltensänderung braucht Zeit und Geduld." 
(Vera F. Birkenbihl)  ©Rocketbeans.tv

Freitag, 4. Dezember 2015

Die grüne Maske

"Arbeit ist meine Therapie gegen Pessimismus"
(Woody Allen)

Ich liebe es so sehr ♥♥ Mein absolutes Wochenhighlight, 
wenn Eddy montagsabends auf Rocketbeans.tv Pokémon spielt


"Es is ein Vergnügen Frauen schöner zu machen,
denn Frauen sind einfach wunderbar zu verpacken.
Frauen haben etwas Wunderbares,
wenn man sie pflegt, ist es umso schöner.
Viele Frauen haben etwas Außergewöhnliches, 
denn Mädels sind die Krönung der Schöpfung".
(Guido Maria Kretschmer in Tietjen talkt auf NDR2)


Liebe Grüne, ihr fordert in allen Lebensbereichen Frauenquoten und Gleichberechtigung für Frauen, Quoten im Vorstand, Quoten in der Wissenschaft, wieso, wenn das so ein politisches Ideal für euch ist, lasst ihr dann Beifall klatschend zu, dass unter den Bürgerkriegsflüchtlingen fast ausschließlich Männer Asylnehmer sind? Ehrlichkeit würde bedeuten, auch beim Asylrecht eine Frauenquote einzufordern. Ein dialektisches Pamphlet.

Dass in Deutschland auch dank euch der Strompreis doppelt so hoch wie in den USA und in Frankreich ist, und dass daher Milliardeninvestitionen nicht mehr hier, sondern anderswo getägt werden, und dass damit tausende Arbeitsplätze nicht hier, sondern dort entstehen, dass euer sonnenerzeugter Strom genau dann/dort erzeugt wird, wenn/wo kein Bedarf danach besteht, und dass trotz abgeschalteter Atomkraft in Deutschland kein Gramm CO² in der Welt eingespart wird, all das ist euer Prädikatssiegel? Gut für euch, aber schlecht für Deutschland?

Ihr wollt keinen Fortschritt, keine kapitalistischen Großkonzerne und keine Gentechnik, wollt aber Wohlstand, Arbeitsplätze und volle Teller, und dass ihr Merkel's Asyl- und Ökopolitik feiert, das ist nichts als pure Idologie und widersprüchliche Doppelzüngigkeit. Wer bezahlt denn euren teuren Ökostrom über die EEG-Umlage und die hochsubventionierten Photovoltaikanlagen auf euren Dächern? Wir alle. Und wer kann den Strom gebrauchen? Wir nicht. Ihr stellt euch vor unser Konzerngebäude und fordert die Frauenquote im Vorstand, dann dreht ihr euch um, zieht euch eine andere Maske auf, tauscht die Schilder aus und protestiert für Bürgerkriegsflüchtlinge. Dass unter den Flüchtlingen allerdings faktisch fast nur (junge) Männer sind, ist Schicksal oder Pech für die (jungen) Frauen, die nicht über See und fünf Länder fliehen können? Nein, eure Heuchelei ist ekelhaft, beschämend und unanständig.

In der wissenschaftlichen Stellenbörse heißt es, "bei gleicher Qualifikation werden Frauen bevorzugt berücksichtigt, wir bitten daher ausdrücklich Frauen um eine Bewerbung". Grüner Schulterklopfer dafür. Doppelmoral und Kleingeistigkeit also, als der grüne Weg?  Glaubwürdigkeit und Konsequenz heißt, wenn beim Asyl von einer 50% Geschlechterquote abgesehen wird, wenn also Frauen gezielt benachteiligt werden sollen, wie es derzeit mit eurer Unterstützung geschieht, weil ein Grundrecht auf Asyl keine Geschlechtergrenze kennt, dann müsst ihr aber auch bei anderen Grundrechten, wie dem Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen, von eurer Frauenquote absehen. Aber für den Horizont der kniend-grünen Ameise wohl zu viel der Erwartungen. Liebe Grüße!


Merkelkratie vs. Maizièrismus. Übrigens, kleine Anekdote, in der Münchener Runde (hier) versuchten die Gäste der ehem. Grünen Chefin Claudia Roth zu erklären, dass ein Schutzanspruch für Asylsuchende nach §16a GG nicht gilt, wenn sie aus einem Staat der EG kommen, also z.B. über Österreich einreisen. Sie konnte oder wollte das nicht verstehen, obwohl es die eindeutige Rechtslage unserer Verfassung ist, und fing dann lieber an verbal zu pöbeln, wenn schon, dann passend zum 70. Geburtstag von Pippi Langstrumpf, mag sie wohl gedacht haben.

©Welt am Sonntag
Der deutsche Asyl-Weg: Frau Merkel kniet mit großen Geldscheinen vor dem "lupenreinen Demokraten" Erdogan nieder. Ja, das ist Sarkasmus pur.

"Ich habe zwei Möglichkeiten: 
Die eine ist zu leben, die andere zu sterben. 
Wenn ich auf see sterbe, ist es kein Problem - 
wenigstens werde ich nicht gefoltert". 
(Flüchtling aus Eritrea)

©Spiegel Online (Eigene Zusammenstellung)
Ein Massengrab mit 120 Frauen, die der IS in Syrien getötet hat, weil sie zu alt waren um noch am Markt verkauft werden zu können. Und hier wird darüber diskutiert, dass es nicht genügend Sprachkurse für die jungen, syrischen Männer gibt, das ist Zynismus pur.

Freitag, 27. November 2015

Berliner vs. Schwabe

"Alle großen Leute waren einmal Kinder, 
aber nur wenige erinnern sich daran."
(Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry)

Ein Ortsbesuch. Ob wir es Dialektik oder Empirie nennen, geschenkt, weil eines zeigt diese kleine Anekdote auf sicher, wie einfach und schön doch das Leben manchmal sein kann. Während eine Berliner Schulklasse es ganz bescheiden vorzieht, sich die seine Klassen"fahrt" nach New York vom Steuerzahler finanzieren zu lassen, zeigte eine Stuttgarter Grundschulklasse heute Nachmittag im Gerber Edeka, dass es auch vorbildlich und anders geht. An der Kasse boten je zwei Schüler/innen jedem Kunden an, deren Einkauf, inkl. Tüte, einzupacken, um damit für ihre Klassenfahrt nach Norderney zu sammeln. Sich sein Ziel, ein ambitioniertes, aber realistisches Ziel, selbst zu erarbeiten, davor kann ich mich nur verneigen. Das ist bodenständig, anständig und einfach eine tolle Aktion. Weil ich selbst in der Grundschule eine Klassenfahrt auf Norderney verbringen durfte, darf ich sagen, diese Fahrt haben die Schüler/innen sich redlich verdient, und das sei ihnen von Herzen gewünscht! Dass sich eine gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung bereits in dieser kleinen Doentje - wie der gebildete Schwabe sagen würde - zeigt, unterstreicht der Gegenübervergleich der Bildungserhebungen (PISA) sowie der ökonmischen Kennzahlen. 

"Göttlichkeit drückt sich aus in dem Einzelnen, 
der dem Durchschnittsgeschmack zuwiderhandelt."
(Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry)


"Siehst du dort die Weizenfelder? Ich esse kein Brot. 
Weizen ist für mich ohne Nutzen. Die Weizenfelder erinnern mich an nichts. 
Und das ist traurig! Aber du hast goldene Haare. 
Wie wunderbar es sein wird, wenn du mich gezähmt hast! 
Der goldene Weizen wird mich an dich erinnern. 
Und ich werde das Brausen des Windes durch den Weizen lieben."
(Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry)

Sarah Connor - Wie schön du bist (Cover)

"To był mój głupi błąd, ale ja nie znam wielu ludzi, 
którzy są tak bardzo jak ja, jak ty. To smutne."

Donnerstag, 19. November 2015

Geld oder Liebe?

 "Die großen Leute lieben nämlich Zahlen. 
Wenn ihr euch über einen neuen Freund unterhaltet, 
wollen sie nie das Wesentliche wissen. Sie fragen dich nie: 
»Wie ist der Klang seiner Stimme? 
Welche Spiele liebt er am meisten? 
Sammelt er Schmetterlinge?« 
Sie wollen lieber wissen: »Wie alt ist er? Wie viele Brüder hat er? 
Wieviel wiegt er? Wieviel verdient sein Vater?« 
Erst dann werden sie glauben, ihn zu kennen. 
Und wenn ihr den großen Leuten erzählt: 
»Ich habe ein sehr schönes Haus mit roten Ziegeln gesehen, 
mit Geranien vor den Fenstern und Tauben auf dem Dach …« 
werden sie sich das Haus nicht vorstellen können. 
Ihr müsst vielmehr sagen: 
»Ich habe ein Haus gesehen, das hunderttausend Franken wert ist.« 
Dann kreischen sie gleich: »Oh, wie schön!«"
 (aus: der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupér)

Dass ein wirtschaftswissenschaftliches Studium aber auch praktische Lebensentscheidungen widerspiegelt, und schon allein damit seine Daseinsberechtigung hat, sei kurz und bündig an einem klassischen Modell aus der Spieltheorie gezeigt. Dafür nehmen wir zwei junge Menschen, die 17jährige Pünktchen ist ausgelernte Pflegefachfrau und der 20jährige Anton ist ausgelernter Verwaltungskaufmann. Beide lieben einander und sind so glücklich miteinander, dass Familien- und Hochzeitsplanung bereits angedacht sind. Alsdann bekommt Anton ein besser dotiertes Angebot der Verbeamtung in der 500km entfernten öffentlichen Verwaltung. In dem neuen Ort würde Pünktchen jedoch einen schlechter bezahlten Pflegejob annehmen müssen. Beide zögern, da der Tag der Entscheidung und der Umzugskonkretisierung näher rücken. Hier beginnt das Spiel.
Die Spielregeln: beide entscheiden für sich selbst, d.h. unabhängig voneinander, ohne vorher die Entscheidung des anderen zu kennen. Der Entscheidungsprozess findet also innerhalb des eigenen Gewissens, modelltechnisch in der individuellen Nutzenfunktion (U) abgebildet, statt. Sowohl Pünktchen als auch Anton können sich entweder für Liebe oder für Beruf (Geld) entscheiden, demnach hätte Anton bei Liebe den Nutzen U=4 bzw. U=1 und bei Beruf den maximalen U=5 bzw. U=2 (welches jeweilige U bei Liebe oder Beruf nach der Entscheidung verbleibt, hängt von Pünktchen ab), während Pünktchen bei Liebe U=4 bzw. U=1 und bei Beruf U=5 bzw. U=2 bekommen kann. 
 
Das Spiel: Anton wird Beruf wählen, weil U=5 > U=4 (bei Liebe) und Pünktchen wird ebenfalls Beruf wählen, da auch sie dabei den maximalen Nutzen von U=5 (>U=4 bei Liebe) erzielt. D.h., wie die Modellabbildungen auch anschaulich zeigen, das Spiel endet im hellgrünen Punkt, also der Situation, wo beide Beruf wählen, und beide einen Nutzen von U=2 haben. Letztlich also in der Situation, in der beide gemeinsam den niedristen Nutzen (U=4) erzielen, da der Punkt von allen drei anderen dominiert wird. Fachlich gesprochen, das Gleichgewicht, d.h. die Lösung dieses interaktiven Entscheidungsspiels, da jeder die Maximierung seines Eigeninteresses verfolgt, ist daher kein Pa­re­to-Op­ti­mum. Die Antwort, wie sich Pünktchen und Anton tatsächlich im wahren Leben entscheiden, überlasse ich euch...

Samstag, 7. November 2015

Warum Europa an sich selbst scheitert

"You know you’re in love when home becomes a person, not a place"
(hellogiggles.com)

I. Arbeitsökonomik: Die Frage, warum 27 der 28 Mitgliedsstaaten der EU sich vereinzeln sogar dagegen wehren auch nur einem jungen Syrier Asyl, inkl. Integration, zu gewähren, ist einfach und nur allzu logisch beantwortbar. Man muss nur einen Blick auf die Jugendarbeitslosigkeit in Europa werfen, und schon sieht man, dass es der nationalen Politik seinem eigenen Volk gegenüber überhaupt nicht zu vermitteln ist, Bürgerkriegsflüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren, aber das wäre unerlässlich, als jeder Mensch schon evolutionsbiologisch gewillt ist zu arbeiten. Länder wie Spanien oder Griechenland, mit einer Jugendarbeitslosigkeit von fast 50%, können, selbst wenn sie wollten, schlicht keine Tausenden Flüchtlinge aufnehmen und integrieren. Die substanziellen Probleme Europas sind selbst viel zu groß. 
Dass die eine Million jungen Männer aus dem nahen Osten und Afrika auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt einen negativen Schock bewirken werden, ist an einem einfachen Modell vollkommenen Wettbewerbs, mit einem Mindestlohn über dem Gleichgewichtslohn, zeigbar. Die hinzukommenden Arbeitskräfte verschieben die Angebotskurve nach rechts, dadurch wird die Lücke der Arbeitslosigkeit noch größer. 
Mögliche Gegenmaßnahmen: 1. die Politik setzt den Mindestlohn für Flüchtlinge aus. Das ist politisch nicht vermittelbar, weil dann die Arbeitskräfte 1:1 ausgetauscht würden. 2. Die Mindestlohnkommission passt den Lohn an die neuen Marktbedingungen (Gleichgewichtslohn) nach unten an. Das würde das Einkassieren des Mindestlohnes bedeuten und wird an der hiesigen Arbeitsministerin scheitern. Damit scheitert auch das Integrationsvorhaben für diese Menschen.

 "Die Stimme der Ökonomie ist die Stimme der Vernuft"

II. Europäische Wirtschaftspolitik: Es ist an Absurdität und Zynismus nicht zu übertreffen, wenn in Deutschland ein Flüchtling aus Ghana (sicheres Herkunftsland) zum Maler gelehrt und einer aus Gambia (kein Kriegsland) zum Bäcker ausgebildet wird. Die europäischen Integrationspolitiker haben jahrzehntelang für eine Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU gekämpft, nun ist sie endlich da, und in Südeuropa herrscht Massenjugendarbeitslosigkeit, aber die Überschussnachfrage im deutschen Handwerk wird nicht innereuropäisch gelöst. Das ist europäisches Totalversagen und Selbstaufgabe. Indes wird die deutsch-matriarchalische Flüchtlingspolitik, die zu tiefst anti-europäisch, undemokratisch, gesetzesinkonform, unsouverän und unvernüftig ist, dem Ganzen den Anfang vom Ende bereiten. Das Signal nach Afrika und in den nahen Osten zu senden, wer es in einem schäbigen Holzbott über's Mittelmeer schafft, für den haben wir Arbeit und ein besseres Leben, war und ist ein schwerer Fehler, der vielen Menschen, leider auch Frauen und Kindern, das Leben gekostet hat und der am Ende nur einen Gewinner kennt: Schlepperbanden.

"Kann ich jetzt auch nach Deutschland kommen?"
(Ein Junge in Neu-Delhi, Indien)

III. Lösungsimplikationen: Die 58 Milliarden Euro, mit der die EU jährlich seine europäische Argarwirtschaft subventioniert und ein großer Teil von den ebenso absurdhohen EU-Beamten-Pensionen (auch 58Mrd. €) müssen mit sofortiger Wirkung gestrichen und an die Nachbarstaaten der Bürgerkriegsländer überwiesen werden, damit dort vor Ort jedem ausreichend geholfen werden kann und auch dort jedem Chancen für eine Zukunftsperspektive gegeben werden können. Es ist wahnsinnig, dass Menschen fünf Länder durchqueren müssen, ehe sie ein sicheres Land erreichen. 
Wenn die europäischen Argrarbauern (z.B. Argrareinkommen in GB zu 90% subventioniert, in Dt. immerhin fast 50%) nicht mehr zu ihren subventionierten Weltmarktpreisen anbieten können, haben auch afrikanische Argarbauern eine globale Wettbewerbschance, so dass die Menschen nicht mehr aus Armut und Arbeitslosigkeit fliehen müssen. Alle (Bürger-)Kriegsflüchtlinge (Syrier, Afghanen, Eriträer) in der EU sollten indes in den humanitären Schutz (zeitlich beschränktes Aufenthaltsrecht bis Kriegsende) erhalten [s. liberalen Vorschlag]. Kurzfristig ist das in Dt. teilweise geplante Nachzugsverbot für Familienangehörige zu verwerfen, weil es wieder nur die Schwachen trifft!